Checkliste für den Umzug: Die 10 wichtigsten Tipps

Umzugscheckliste
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Damit der Wohnungswechsel problemlos über die Bühne geht, ist eine detaillierte Planung sinnvoll. Mit dieser Checkliste für den Umzug denken Sie an alles.

Umziehen erfordert neben Zeit und Nerven vor allem auch Organisationstalent. Denn mit Kisten einpacken, Transporter organisieren und Kisten auspacken ist es noch nicht getan. Woran Sie unbedingt denken und was Sie tun sollten, sobald Sie den Umzugstermin fixiert haben – die Top 10 Tipps für den Umzug finden Sie auf dieser Checkliste:

1. Sonderurlaub beantragen

Sofern Sie Ihren Umzug in Ihr neues Heim nicht am Wochenende planen, können Sie bei Ihrem Arbeitgeber Sonderurlaub beantragen. Da es in Österreich keine einheitliche Regelung gibt, muss die Anzahl der Urlaubstage direkt mit dem Arbeitgeber abgeklärt werden.

2. Helfer organisieren

Steht der Termin, sollten Sie sich schnell darüber im Klaren werden, ob Sie Ihren Freundeskreis und Familienmitglieder einspannen oder doch lieber einen professionellen Umzugsservice  in Anspruch nehmen wollen. Beides will geplant werden.

3. Neue Möbel bestellen

Wenn Sie sich neu einrichten wollen, sollten Sie das rechtzeitig angehen. Denn bei gewissen Möbelstücken, wie zum Beispiel bei einer Einbauküche, ist eine längere Lieferzeit zu berücksichtigen.

4. Umzugskartons anschaffen

Bei den Umzugskisten zu sparen, ist nicht ratsam. Gerade wenn Sie schwerere Gegenstände zu transportieren haben, sollten Sie zu Kisten greifen, bei denen der Boden über Traglaschen mit den Seitenwänden der Kisten verbunden wird. Ein Transportklebeband gibt zusätzlichen Halt.

5. Ausmisten

Ein Umzug bietet sich immer auch an, um sich von alten Sachen zu trennen. In die Kisten sollte nur kommen, was Sie in Ihrem neuen Heim auch tatsächlich verwenden wollen. Hilfreich kann auch eine Inventarliste sein, auf der Sie vermerken, was Sie entsorgen, verkaufen, verschenken oder möglicherweise ein- oder zwischenlagern möchten.

6. Renovierungsarbeiten beauftragen

Erledigen beziehungsweise beauftragen Sie rechtzeitig alle anstehenden Renovierungsarbeiten, sowohl in Ihrer alten als auch in Ihrer neuen Wohnung. Achten Sie dabei auf das, was im Mietvertrag unter dem Punkt „Auszug aus der Wohnung“ beziehungsweise „Beendigung des Mietverhältnisses“ steht. Zum Teil muss eine Mietwohnung nur besenrein hinterlassen werden, sodass sich der Nachmieter um eventuelle Renovierungsarbeiten selbst kümmern muss. Dokumentieren Sie den Zustand der alten und der neuen Wohnung durch Fotos.

7. Verträge kündigen oder ummelden

Wer in Miete wohnt, muss seinen Vertrag rechtzeitig kündigen. Gleichzeitig gilt es, Daueraufträge für Betriebs- oder Energiekosten zu beenden. Und denken Sie auch daran, am Tag des Umzugs den Zählerstand abzulesen. Gegebenenfalls sind auch Telefon, Internet, Radio und Fernsehen oder Kabelanschlüsse ab- oder umzumelden.

8. Den Umzugstag vorbereiten

Der Tag des Umzugs sollte gut vorbereitet sein. Auch wenn Sie den Kühlschrank möglicherweise schon abgetaut haben, halten Sie Verpflegung für die Helferinnen und Helfer bereit. Sinnvoll ist es auch, einen kleinen Koffer mit einigen Anziehsachen, Wertgegenständen, Medikamenten und persönlichen Unterlagen zu packen, den Sie griffbereit haben. Je nachdem, wo Sie aktuell wohnen und wo Sie hinziehen, kann es hilfreich sein, eine Park- oder Haltegenehmigung für den Möbeltransporter zu beantragen.

9. Adressänderung bekanntgeben & Wohnsitz ummelden

Zu den wichtigsten Dingen vor dem Umzug gehört es, die Adressenänderung bei diversen Institutionen und Organisationen bekannt zu geben. Dazu zählen Arbeitgeber genauso wie Versicherung, Bank, Handyanbieter, Kindergärten, Schulen, Ämter, Behörden oder Vereine. Und vergessen Sie nicht, Ihr Zeitungsabo an die neue Adresse schicken zu lassen und einen Nachsendeauftrag bei der Post einzurichten. Die An- beziehungsweise Ummeldung des neuen Hauptwohnsitzes mittels Meldezettel muss in Österreich innerhalb von drei Tagen nach Einzug erfolgen. Bei Nichterfüllung dieser Meldepflicht haben Sie mit einer Geldstrafe von bis zu 726 Euro zu rechnen.

10. Stiegenhaus überprüfen

Überprüfen Sie das Stiegenhaus an Ihrem alten und neuen Wohnsitz vorab und nach dem Umzug auf Schäden. Es könnte sein, dass unabsichtlich Gegenstände fallen gelassen wurden oder durch den Umzug das Stiegenhaus beschädigt wurde.

Extra-Tipp: Im Sinne einer guten Nachbarschaft ist es nie verkehrt, den Umzug anzukündigen. Wenn Sie in eine kleine Wohnanlage ziehen, dann stellen Sie sich am besten einige Tage vor dem Umzug vor und entschuldigen sich im Vorfeld für Lärm und Mist. In einer größeren Wohnanlage reicht auch eine kurze Notiz auf dem schwarzen Brett. Das bringt Ihnen in jedem Fall Sympathiepunkte bei Ihren neuen Nachbarn. (jfc)

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